Ava beim Gouverneur TX

Wie geht eigentlich normal?

Wie geht eigentlich normal ist der Titel meines autobiografischen Romans. Er ist fertig geschrieben, aber im Moment gibt es noch kein Veröffentlichungsdatum. Ich gehe davon aus, dass er zum Ende des Jahres oder Anfang 2025 erscheinen wird. Sobald Genaueres feststeht, werde ich es hier posten.

Ein kleiner Spoiler

Meine Autobiografie „Wie geht eigentlich normal“ erzählt ein wenig über meine Jugend, vor allem aber über die bewegte Zeit zwischen 1998 und 2011.

Bei Recherchen bin ich im September 1998 im Internet auf einen angeblich zu Unrecht zum Tode Verurteilten in Pennsylvania aufmerksam geworden. Reichlich einen Monat später habe ich seine Familie in Philadelphia kennengelernt. Bei meiner Rückkehr nach Deutschland musste ich erfahren, dass für den jungen Afroamerikaner ein Hinrichtungtermin angesetzt wurde. Dies hat den Ausschlag für ein jahrelanges Engagement gegen die Todesstrafe gegeben, bei der die USA zu meiner zweiten Heimat wurden.

(K)ein Buch gegen die Todesstrafe

Obwohl ich diese Strafform kategorisch ablehne, habe ich keinen klassischen Anti-Todesstrafenroman geschrieben. Es geht in erster Linie um meine ganz persönlichen Erlebnisse. Sowohl mein recht bewegtes Privatleben, als auch mein Engagement und die Reisen in die USA und damit Begegnungen mit Verurteilten und deren Anwälte und Angehörige spielen eine Rolle.

No Death Penalty

Trivia

Es gab in den Jahren meines Engagements gegen die Todesstrafe sehr viele bewegende Augenblicke. Denke ich heute daran zurück, kommen wir manche davon beinahe unvorstellbar vor. Dennoch habe ich das alles erlebt. Eine dieser wirklich unglaublichen Momente war, als ich Kelians Tochter als meine ausgegeben und auf diese Weise zu ihrem Großvater ins Gefängnis mitgenommen habe. Dieses Mädchen, heute längst erwachsen, wird mir immer im Gedächtnis bleiben.

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